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Erzhausen auf Energiesparkurs

Die  Gemeindevertretung beschloss, einen lokalen Arbeitskreis (AK) Energie ins Leben zu rufen. Dieser hatte das Ziel, über Energiegewinnung und Energieeinsparung in der Gemeinde Erzhausen nachzudenken und konkrete Vorschläge für die Gemeindevertretung zu erarbeiten.     

Die Initiative ging von der SPD und Bündnis90/Die Grünen aus. Dem Arbeitskreis gehören von Seiten der Fraktionen Francisco Roda Gracia (SPD) als Vorsitzender, Christiane Leimann (FWE), Marc Schreder(CDU), Günter Graewert (Bündnis 90/Die Grünen) und Thorsten Heller (Gemeindeverwaltung Erzhausen) an.  Als Vertreter der Bürgerschaft  konnten Harald Thiel, Kurt Kröll, Jürgen Meyer und Ernst Mikolait gewonnen werden, die mit  Sachverstand und Engagement einen großen Beitrag leisten. Die Mitglieder des AK arbeiten ehrenamtlich. Das Thema Energie ist so vielschichtig, dass der AK beschloss, sich vorrangig dem Thema Energiegewinnung zwecks Kosteneinsparung zu widmen. Zur Diskussion standen Solarthermie, Kraftwärmekopplung, Photovoltaikanlagen und Energiegewinnung aus Biomasse. Als einzig machbare Alternative blieb hier nur die Errichtung von Photovoltaikanlagen.

 
Der Arbeitskreis Energie (Februar 2014)
Der Arbeitskreis Energie besichtigte die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses.
Von links: Vorsitzender Francisco Roda Gracia (SPD), Jürgen Meyer, Kurt Kröll, Christiane Leimann (Freie
Wähler), Ernst Mikolait, Harald Thiel, Thorsten Heller (Gemeindeverwaltung). Nicht auf dem Bild sind:
Renate Battenberg und Günter Graewert (Bündnis90/Die Grünen)
 
Der AK Energie nahm in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung die gemeindlichen Liegenschaften einzeln unter die Lupe, um unter technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen die Objekte zu finden, auf denen Photovoltaikanlagen installiert werden könnten. Ausgewählt wurden hierzu die Dächer von Bürgerhaus, Kindertagesstätte Kiefernweg, Betreuende Grundschule, Schillerschule, Rathaus und Bau- und Recyclinghof (hier ist auch als Pilotprojekt ein Energiespeicher vorgesehen). In den Beratungen des Bau-, Haupt- und Finanzausschuss wurde dem Ergebnis des Arbeitskreises zugestimmt. Die Gemeindevertretung stimmte dem Ergebnis ebenfalls zu, beschloss den Bau und stellte die Gelder für dieses Projekt im Haushalt 2013 bereit. Inzwischen sind die Photovoltaikanlagen auf dem Rathaus, dem Bürgerhaus, dem Grundschulnest und Bauhof in Betrieb genommen worden. Es zeichnen sich schon erste Erfolge ab.
Beispielsweise wurde für die Rathausanlage (24,48 kWp (peak“ engl. = „Spitze, Gipfel“) ) eine Summe von 42.673,94 € (1.743,22 €/kWp) investiert. Die Anlage erzeugte im ersten Betriebsquartal über 4157 kWh Strom, der zur Hälfte (2100 kWh) im Rathaus selbst verbraucht wurde. Eingespart hat die Gemeinde dafür rund 600 €. Die Vergütung für die Einspeisung betrug für das erste Quartal rund 270 €. Die jährliche Einsparung wird auf 2.500 € und die jährliche Vergütung für die Einspeisung auf rund 1.100 € geschätzt, so dass nach ca. 12 Jahren die Investition erwirtschaftet sein dürfte. Man geht von einer Lebensdauer von deutlich über 20 Jahren aus.
  
Über die künftigen Aktivitäten des AK werden wir in loser Folge informieren.
 

 

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