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Hinweise bezüglich des Corona-Virus

Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus tagt seit Donnerstag der Verwaltungsstab des Landkreises Darmstadt-Dieburg in regelmäßigen Abständen in einem hierfür eingerichteten Lagezentrum. Hier sammeln und evaluieren wir belastbare Informationen hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Landkreis. Wir werden versuchen, Sie diesbezüglich auf dem Laufenden zu halten und sind für Ihre Fragen ansprechbar.

 

Bitte haben Sie aber auch Verständnis dafür, dass sich auch für uns die Lage entwickelt und wir in mancherlei Fragestellung auf Zuarbeit und Beratung angewiesen sind. Wir bündeln dennoch gerne Ihre Fragen, weil wir glauben, dass dies die Ressourcen der zeitlich stark belasteten Fachleute schont. Auf Grund der laufenden Entwicklung der Lage können und wollen wir betont nicht ausschließen, dass sich einige Informationen trotz sorgfältiger Recherche überholt haben.

 

Am Freitagnachmittag (6.) hat das Hessische Sozialministerium die Einrichtung zentraler Untersuchungsstellen im Rahmen der ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen angekündigt: https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessen-richtet-zentrale-untersuchungsstellen-ein. Dort sollen nach Absprache und ab morgen für Hessen flächendeckend die Untersuchungsressourcen gebündelt werden. Federführend für Organisation und Betrieb ist die Kassenärztliche Vereinigung.

  

Am Freitagabend (6.) hat der Stab die Rückkehr der beiden Schulklassen der Gerhart-Hauptmann-Schule, Griesheim, begleitet. Die Schulleitung hatte frühzeitig Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufgenommen und sodann eine Empfehlung an die Teilnehmenden ausgesprochen, für 14 Tage zu Hause zu bleiben. Es wurden KEINE formalen Anordnungen getroffen. Den Elternbrief geben wir Ihnen anbei zur Kenntnis.

  

Aktuell ist uns über Medienanfragen gerüchteweise bekannt geworden, dass eine Schulklasse einer südwestlich gelegenen Landkreisschule in Quarantäne wäre sowie SuS von dort abgeholt worden sein sollen.

 

Nach Rücksprache mit Staatlichem Schulamt und der Schulleitung muss dies als schlechter Schülerscherz klargestellt werden, eine geplante Klassenreise zu einer in einem Risikogebiet gelegenen Partnerschule wurde proaktiv abgesagt. Weiter findet ein SuS-Austausch mit Frankreich nicht statt, weil Frankreich alle SuS-Reisen in’s Ausland untersagt hat.

 

Wir bieten Ihnen gerne an, wenn Sie solche Informationen erhalten, bei der Bestätigung zu unterstützen. Was wir aktuell alle nicht gebrauchen können, ist eine durch Falschmeldungen befeuerte, von Verunsicherung geprägte Informationslage.

  

Das Gesundheitsamt empfiehlt (Stand: 09.03.2020, 9:50 Uhr) in Bezug auf die Durchführung geplanter größerer Veranstaltungen ab 1.000 Personen, sich direkt mit Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen, damit zusammen eine Risikoeinschätzung vorgenommen werden kann.

 

Für „normale Veranstaltungen“ sollte gelten:

  • Kranke bleiben zu Hause!
  • Alle Maßnahmen zur Hygiene-Etikette (z. B.: Niesen in die Ellenbeuge, usw.) werden berücksichtigt.
  • Es gibt Möglichkeiten zum Händewaschen.

 Stand heute (9.) um 16 Uhr sind in Hessen 26 Fälle bekannt, davon KEINER im Landkreis Darmstadt-Dieburg oder der Stadt Darmstadt.

 

Quelle: https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle-hessen

 

Im Fall eines bestätigt positiven Falls im Landkreis Darmstadt-Dieburg erhalten wir eine unverzügliche Information des federführenden Gesundheitsamtes und werden sodann von hier aus, wenn noch nicht durch das Gesundheitsamt erfolgt, die/den Standortbürgermeister/-in informieren. Vom HSM besteht die Vorgabe, dass die Pressearbeit in diesem Fall von dort federführend für die ersten 24 Stunden nach Bekanntwerden geführt wird. Das gemeinsame Interesse liegt selbstverständlich darin, die Privatsphäre der betroffenen Person/en zu schützen.

 

Gleichzeitig arbeiten wir daran, wie im Falle einer eigenen Beeinträchtigung durch das Corona-Virus zentrale Dienstleistungen des Hauses für die Bevölkerung vorgehalten werden können. Wir haben dazu in Anlehnung an die bekannten Empfehlungen für die Bevölkerung folgende Vorgaben innerhalb der Kreisverwaltung festgelegt:

 

Grundsätzlich gilt: Wer sich krank fühlt, bleibt zu Hause - Gesundheit geht vor Arbeit!

 

  • Reduzieren Sie face-to-face Kontakte und hinterfragen Sie tägliche Routinen.
  • Kann die Teamsitzung nicht durch eine Telefonkonferenz ersetzt werden?
  • Ist das Personalgespräch oder die persönliche Vorsprache des Kunden zum jetzigen Zeitpunkt zwingend erforderlich?
  • Sind Themen dringend genug, um das Zusammenkommen in einer Arbeitsgruppe zu rechtfertigen?
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen.
  • Prüfen Sie sämtliche geplante Reisen, Veranstaltungen und Aktivitäten vor dem Hintergrund der aktuellen Situation.

 Als Schutzmaßnahme - z.B. auch vor der Grippe - sollten weiterhin folgende einfache Hygieneregeln beachtet werden:

 

  • In die Armbeuge husten oder niesen.
  • Einmaltaschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch entsorgen.
  • Händeschütteln und sonstigen, unnötigen Körperkontakt vermeiden.
  • Gründlich und regelmäßig Händewaschen.
  • Nicht mit den Händen die Nasen-, Mund- und Augenschleimhaut berühren (zum Beispiel nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden).
  • Geschirr und Besteck nicht mit anderen Personen teilen

 


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Ab Samstag, den 16.05.2020, nimmt der Re-cyclinghof wieder alle Arten von Abfall entge-gen. Zu beachten sind die zu diesem Zeitpunkt gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen. Erzhausen, den 14. Mai 2020 gez. - Lange - (Bürgermeisterin)

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